DGB veröffentlicht Broschüre "Bezahlbare ist die halbe Miete" zur wohnungspolitischen Kehrtwende

Die Mieten steigen, Immobilien- und Baulandpreise gehen durch die Decke - um die Wohnungsmisere zu lösen, fordert der DGB in seiner neuen Broschüre "Bezahlbar ist die halbe Miete" nicht nur eine wohnungspolitische Kehrtwende, sondern liefert gleich konkrete Vorschläge mit.

Denn die Wohnungsmisere ist groß. Seit Jahren steigen die Mieten. Immobilien- und Baulandpreise gehen durch die Decke und immer mehr Menschen müssen einen großen Teil ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Doch viele politisch Verantwortliche haben den Ernst der Lage noch nicht begriffen oder wollen ihn nicht begreifen, schreibt der DGB. Kommunen vergäben Bauland ohne soziale Auflagen, viele Länder betrieben soziale Wohnraumförderung mit angezogener Handbremse, während sich die Bundesregierung im Klein-Klein verhake.

Um die Wohnungsmisere zu lösen fordert der DGB eine wohnungspolitische Kehrtwende und Maßnahmen in den Kommunen, den Ländern und dem Bund. Dazu müssten die drei Bereiche Bodenpolitik, Wohnungsbaupolitik und Mietenpolitik gleichermaßen in den Blick genommen werden. Kurzfristige Maßnahmen wie ein bundesweiter Mietenstopp müssten mit dem Aufbau eines gemeinnützigen Wohnungssektors und der Rekommunalisierung von Grund und Boden einhergehen.

Der DGB und seine Gewerkschaften legen ihre wohnungspolitischen Positionen in der neuen Broschüre dar und zeigen Lösungen auf.

Dialogbroschüre: "Bezahlbar ist die halbe Miete" (PDF, 2 MB)

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